Friedhöfe in Essen

Essen hat 23 städtische Friedhöfe auf rund 240 Hektar, getragen von Grün und Gruga, dazu konfessionelle und jüdische. Diese Seite erklärt zuerst, wie das Essener Friedhofswesen funktioniert (wer trägt welchen Friedhof — und was das für Kosten und Wahl bedeutet), und zeigt danach die bedeutenden Friedhöfe und eine Übersicht.

Städtische Friedhöfe: gemeinsame Gebührensatzung der Stadt Essen · von machsruhig geprüft am 24.06.2026

Wie Essens Friedhofswesen funktioniert

Wer in Essen eine Bestattung plant, trifft auf mehrere Träger-Arten — mit Folgen für Kosten, Wahl und Ablauf:

  • Städtische Friedhöfe (Stadt Essen): 23 Friedhöfe auf rund 240 Hektar, betrieben vom Fachbereich Grün und Gruga. Für sie gilt eine gemeinsame Gebührensatzung für die Friedhöfe der Stadt Essen — die Gebühren sind dadurch einheitlich und vergleichbar. Als städtische Friedhöfe stehen sie grundsätzlich allen offen.
  • Konfessionelle Friedhöfe (evangelisch/katholisch): einige Kirchenfriedhöfe in Trägerschaft von Kirchengemeinden — mit eigenen Ordnungen und Gebühren.
  • Jüdische Friedhöfe: der historische jüdische Friedhof Segeroth (eröffnet 1885, mit der Familiengruft Hirschland) ist seit den 1940er-Jahren nicht mehr regulär belegt und denkmalgeschützt; der heute aktive jüdische Friedhof ist der Nachfolgefriedhof auf dem Parkfriedhof Huttrop (angelegt um 1928/29, erste Beisetzung 1931, bis heute belegt) — betreut von der Jüdischen Gemeinde Essen.
  • Islamisches Grabfeld: auf dem Friedhof am Hallo besteht seit 1972 eines der ältesten und größten islamischen Grabfelder im Ruhrgebiet (über 1.400 Bestattungen); ein weiteres liegt auf dem städtischen Nordfriedhof in Altenessen.

Praktisch heißt das: Bei den städtischen Friedhöfen kannst du in der Praxis frei wählen; bei konfessionellen lohnt die Nachfrage nach Konditionen. Die Anmeldung übernimmt in der Regel der beauftragte Bestatter. (Quelle: Stadt Essen, Grün und Gruga; Friedhofsgebührensatzung.)

Bedeutende Friedhöfe

Parkfriedhof

Mit rund 40 Hektar der größte Friedhof Essens — ein weitläufiger Parkfriedhof, zugleich Sitz der städtischen Friedhofsverwaltung (Grün und Gruga).

Ostfriedhof

Historischer Friedhof nahe der Innenstadt — letzte Ruhestätte zahlreicher bekannter Essener Persönlichkeiten.

Diese und weitere bedeutende Friedhöfe erhalten nach und nach eine eigene Seite — nur wo es substanzielle, geprüfte Inhalte gibt.

Gebühren

Für die städtischen Friedhöfe gilt die gemeinsame Gebührensatzung für die Friedhöfe der Stadt Essen. Sie ist die verbindliche Grundlage für Grabnutzung, Beisetzung und weitere Leistungen — einheitlich für alle 23 städtischen Friedhöfe. Primärquelle: Kommunale Friedhöfe in Essen. Konfessionelle und jüdische Friedhöfe rechnen nach eigenen Ordnungen ab — Beträge dort direkt erfragen.

Beispiel aus der Satzung: Wahlgrab (Sarggrabstätte) — Tarif für eine Sargbestattung
  • Grabnutzung: 2.050 € einmalig für die Nutzungszeit (25 Jahre)
  • Beisetzungsgebühr (Erdbestattung): 720 €

Direkt aus der amtlichen Gebührensatzung · Stand: Gebührensatzung 7.04 vom 5. Februar 2024, in Kraft ab 01.03.2024, bekannt gemacht im Amtsblatt vom 9. Februar 2024 · von machsruhig geprüft am 16.07.2026. Was die Beisetzungsgebühr umfasst, unterscheidet sich je Stadt (teils nur Grab öffnen/schließen, teils ein Leistungsbündel), und je nach Stadt können weitere Pflicht-Friedhofsgebühren (z. B. Grund-, Verwaltungs- oder jährliche Unterhaltungsgebühren) hinzukommen. Einfachere Grabarten (z. B. Reihen-, Rasen- oder anonyme Gräber) können günstiger sein. Das ist nicht der Gesamtpreis einer Bestattung — Bestatterleistungen, Sarg/Urne und Grabmal kommen hinzu (Kostenrechner).

Was kostet eine Bestattung für deine Situation?

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Übersicht: Essener Friedhöfe

Die Stadt Essen betreibt 23 städtische Friedhöfe auf rund 240 Hektar. Hier die bekanntesten; die vollständige Liste führen die Stadt Essen und die Liste Essener Friedhöfe.

Bekannte städtische Friedhöfe

  • Parkfriedhof
  • Ostfriedhof
  • Südwestfriedhof
  • Friedhof Bredeney

Bewusst eine kuratierte Auswahl der bekanntesten Friedhöfe — die amtliche Gesamtliste der 23 städtischen Friedhöfe führt die Stadt Essen. Hinweise auf fehlende bedeutende Friedhöfe sind willkommen.

Häufige Fragen zu den Friedhöfen in Essen

Was kostet ein Grab in Essen?
Laut amtlicher Gebührensatzung kostet die Grabnutzung (Wahlgrab (Sarggrabstätte)) 2.050 € einmalig für die Nutzungszeit von 25 Jahren, die Beisetzung 720 € (Stand der Satzung: 2024, geprüft 07/2026). Einfachere Grabarten können günstiger sein. Das ist nicht der Gesamtpreis einer Bestattung: Bestatterleistungen, Sarg und Grabmal kommen hinzu.
Wo sind die Friedhofsgebühren in Essen geregelt?
In der amtlichen Gebührensatzung des kommunalen Friedhofsträgers — verbindlich ist stets die aktuell gültige Fassung. Kirchliche und jüdische Friedhöfe rechnen nach eigenen Ordnungen ab.

Primärquellen

  • System & Liste: Stadt Essen, Kommunale Friedhöfe (Grün und Gruga)
  • Gebühren (städtisch): Stadt Essen, Gebührensatzung für die Friedhöfe (Stand 05.02.2024)

Wir ordnen das Essener Friedhofswesen neutral ein und verweisen für Gebühren auf die amtlichen Ordnungen — keine Bewertung einzelner Friedhöfe und keine Rechtsberatung. Verbindlich sind die Gebührensatzung für die Friedhöfe der Stadt Essen bzw. die jeweilige konfessionelle/jüdische Ordnung. Stand der Seite: Juni 2026. Mehr zu unserer Methodik.