Bestattung in Mainz: Friedhöfe, Gebühren und Bestattungsrecht
Mainz hat einen der ältesten kommunalen Zentralfriedhöfe Deutschlands — und seit September 2025 das bundesweit liberalste Bestattungsrecht. Diese Seite zeigt die wichtigsten Friedhöfe der Landeshauptstadt mit ihrer Geschichte, die aktuelle Gebührensatzung des Wirtschaftsbetriebs Mainz und die konkreten Schritte nach einem Todesfall — mit Adressen, Paragraphen und Primärquellen.
Direkt zur passenden Hilfe — die Details zu Friedhöfen und Kosten in Mainz findest du darunter.
Kernfakten Mainz
- Kommunale Friedhöfe: 12 (WBM)
- Hauptfriedhof: 1803, rund 22 ha
- Krematorium Hauptfriedhof: seit 1903
- EASC-Listung Europa: 2005
- Wahl schönster Friedhof D: 2012 Platz 3
- Größter Friedhof: Mombach, über 26 ha
- Friedhofsträger: Wirtschaftsbetrieb Mainz
- Friedhofssatzung WBM: 07.10.2020 (+ 1. Änd. 02.11.2022)
- Gebührensatzung: 02.09.2025 (Amtsblatt 39/2025)
- Landesrecht: BestG RLP v. 22.09.2025
- Bestattungsfrist: 14 Tage (§ 23 BestG)
- Ruhezeit: 20 Jahre / Kindergräber 15 Jahre
Bestattungsrecht in Mainz — der Stadt-Rahmen
Bestattungsrecht ist in Deutschland Ländersache. Für Mainz gilt das Bestattungsgesetz (BestG) Rheinland-Pfalz vom 22. September 2025, in Kraft seit dem 27. September 2025 (GVBl. S. 554). Es löst das alte BestG vom 4. März 1983 ab. Nach § 23 BestG wurde die Bestattungsfrist von zehn auf 14 Tage verlängert; frühestens darf die Bestattung 48 Stunden nach Eintritt des Todes erfolgen. Rheinland-Pfalz ist seit der Reform das liberalste Bundesland — die Details zum Landesrecht stehen im Leitfaden Bestattung in Rheinland-Pfalz; hier nur die für Mainz relevanten Eckwerte.
Nach § 11 Abs. 8 BestG sind Flussbestattung (in Rhein, Mosel, Saar, Lahn — vom Schiff aus, in einer Urne aus sofort wasserlöslicher Zellulose), Ausbringung der Asche außerhalb von Friedhöfen, Aushändigung der Ascheurne zur Aufbewahrung zuhause und Teilung der Asche zur würdevollen Weiterverarbeitung (Aschediamant, Schmuckstein, Keramik) zulässig. Voraussetzung sind nach § 11 Abs. 9 und 10 BestG: eine schriftliche Totenfürsorgeverfügung der verstorbenen Person zu Lebzeiten, in der eine zur Totenfürsorge bestimmte Person und — bei Ascheteilung — die Ascheempfänger namentlich benannt sind, sowie der letzte Hauptwohnsitz in Rheinland-Pfalz. Wird die Verfügung nicht vollzogen oder ist sie nicht auffindbar, ist die Asche nach § 11 Abs. 9 BestG auf einem Friedhof beizusetzen. Sozialbestattungen und ordnungsbehördlich angeordnete Bestattungen müssen nach § 11 Abs. 11 BestG grundsätzlich auf einem Friedhof erfolgen.
Nach § 12 BestG ist die Tuchbestattung in Mainz seit September 2025 auch aus nicht-religiösen Gründen zulässig — die allgemeine Sargpflicht für Erdbestattungen ist damit aufgehoben. Das Öffnen des Sarges zum Zweck der Tuchbestattung ist an der Grabstätte zulässig. Für die Einäscherung gilt nach § 24 Abs. 1 Satz 2 BestG weiterhin die Sargpflicht. Friedhofsträger sollen nach § 12 Abs. 2 BestG nach Möglichkeit eigene Grabfelder für Tuchbestattungen ausweisen. Die Verantwortlichen für die Bestattung (Bestattungspflicht) sind in § 9 BestG (Verantwortlichkeit) in einer festen Reihenfolge benannt: Ehegatte oder eingetragener Lebenspartner, volljährige Kinder, Eltern, volljährige Geschwister, Großeltern, volljährige Enkelkinder.
Auf städtischer Ebene regelt die Friedhofssatzung des Wirtschaftsbetriebs Mainz vom 7. Oktober 2020 (1. Änderungssatzung vom 2. November 2022) den Betrieb aller kommunalen Friedhöfe. Träger ist nicht die Stadtverwaltung direkt, sondern der Wirtschaftsbetrieb Mainz - Anstalt des öffentlichen Rechts (WBM) mit Sitz in der Industriestraße 70. Nach § 14 Abs. 4 der Friedhofssatzung beträgt die gesetzliche Ruhezeit für Erd- und Urnenreihengräber 20 Jahre; für Kinderreihengräber 15 Jahre. Reihengräber werden im Trauerfall zeitlich der Reihe nach belegt und können nicht verlängert werden. Wahlgräber für Sargbestattungen werden im 20- oder 30-jährigen Nutzungsrecht angeboten, Urnenwahlgräber im 30-jährigen, Waldgrabstätten im 40-jährigen Nutzungsrecht. Nach § 15 Abs. 11 und § 22 Abs. 1 der Satzung erfolgt die Abräumung der Grabstätten frühestens drei Monate nach Ablauf der Ruhezeit; danach gehen Grabmal und bauliche Anlagen entschädigungslos in die Verfügungsgewalt des WBM über. Die Errichtung eines Grabmals ist der Friedhofsverwaltung anzuzeigen — nach Ablauf einer Frist von acht Wochen ohne Einspruch darf mit dem Vorhaben begonnen werden.
Mainz ist in elf Bestattungsbezirke eingeteilt, in denen jeweils ein Friedhof als Bezirksfriedhof zuständig ist: Bretzenheim, Drais, Ebersheim, Finthen, Gonsenheim, Hechtsheim, Laubenheim, Marienborn, Mombach, Weisenau sowie der Hauptfriedhof inklusive Urnenhain für die zentralen Stadtteile. Bestattungen sind grundsätzlich im Bezirk des letzten Hauptwohnsitzes vorgesehen, in besonderen Fällen ist die Wahl eines anderen Mainzer Friedhofs zulässig. Eine Flussbestattung im Rhein nach § 11 Abs. 8 BestG ist auf den rheinland-pfälzischen Abschnitten des Stromes grundsätzlich möglich; die Durchführung ist Bestatterinnen und Bestattern vorbehalten, eine Beisetzung vom Ufer oder von Brücken aus ist ausdrücklich nicht zulässig.
Friedhöfe in Mainz
Mainz verfügt mit zwölf kommunalen Friedhöfen und dem Neuen Jüdischen Friedhof über eine außergewöhnliche Vielfalt an Begräbnisstätten. Vier von ihnen ragen heraus — durch Geschichte, Größe, Sonderstellung oder Architektur.
Hauptfriedhof Mainz — Vorbild für den Père-Lachaise
Der Hauptfriedhof an der Unteren Zahlbacher Straße ist mit etwa 22 Hektar die zweitgrößte und kulturhistorisch bedeutendste Begräbnisstätte der Stadt, umgeben von Albert-Schweitzer-Straße, Saarstraße und Unterer Zahlbacher Straße. Haupteingang Untere Zahlbacher Straße; Bus- und Straßenbahnhaltestellen „Hauptfriedhof" und „Universität". Der Friedhof wurde 1803 unter dem französischen Präfekten Jeanbon de Saint-André angelegt, nachdem ein kaiserliches Dekret die alten Kirchhöfe der Innenstadt aufgehoben hatte. Damit zählt der Mainzer Hauptfriedhof zu den ältesten kommunalen Zentralfriedhöfen Deutschlands — und er wurde Vorbild für den ein Jahr später angelegten Père-Lachaise in Paris.
Schon in römischer Zeit war das Gelände im Zahlbachtal Begräbnisstätte; im frühen Mittelalter wurden hier Mainzer Bischöfe beerdigt, darunter im fünften Jahrhundert der heilige Aureus, der hier den Märtyrertod erlitten haben soll. Daraus stammt der bis heute lebendige Mainzer Ausdruck „Komm, wir gehen zum Aureus" für einen Besuch auf dem Hauptfriedhof — entsprechend wird der Friedhof selbst oft schlicht „der Aureus" genannt. Über 230 Grabmäler sind als Kulturdenkmäler ausgewiesen, die gesamte Anlage bildet die „Denkmalzone Hauptfriedhof". 2005 nahm die European Association of Significant Cemeteries (EASC) den Friedhof in die Liste der bedeutendsten Friedhöfe Europas auf. 2012 erreichte er bei der Wahl der schönsten Friedhöfe Deutschlands nach dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg und dem Waldfriedhof in München den dritten Platz. Das Aureustor von 1826 ist eines der ältesten erhaltenen Friedhofstore in Deutschland.
Hidden-Gem-Story: Auf einer der beiden Gruftenstraßen finden sich die in Deutschland einzigartigen Portalgruften, im Volksmund „Backofengruften" genannt. Sie wurden zwischen 1850 und 1879 angelegt und sind die einzigen ihrer Art in Deutschland. Es handelt sich um unterirdische Kammergruften, die über eine Treppe erreicht werden, mit einem rückwärtig abgestützten Portal an der Oberfläche. Hintergrund: 1850 erließ Mainz eine neue Friedhofsordnung, nachdem eine eigens eingesetzte Kommission das Öffnen bestehender Familiengruften wegen vermeintlich „infizierter Luft" als Seuchenrisiko gebrandmarkt hatte; die Errichtung neuer Familiengruften sollte sogar bei Gefängnisstrafe verboten werden. Die Portalgruften entstanden als architektonischer Kompromiss — sie boten Familien eine repräsentative Grabstätte, ohne dass die Gruft wiederholt geöffnet werden musste. Heute können Interessierte über das WBM-Patenschaftsprogramm denkmalgeschützte Grabstätten übernehmen — und sich später selbst dort bestatten lassen, etwa in der neobarocken Gruftkapelle für Kommerzienrat L. Wolf von 1905 oder in einem Art-déco-Grab. 19 Patenschaftsgräber tragen seit dem Projektstart ein grünes Hinweisschild. Anfragen unter 06131-9715-327.
Auf dem Hauptfriedhof ruhen unter anderem der Komponist und Dichter Peter Cornelius (1824–1874, Komponist), der Philosoph und ZDF-Gründungsintendant Karl Holzamer (1906–2007), der Maler Philipp Veit (1793–1877, nazarenischer Maler), der Chemiker und Mitentdecker der Kernspaltung Fritz Straßmann (1902–1980, Chemiker), der langjährige Oberbürgermeister Jockel Fuchs (1919–2002, Politiker), der Stadtbaumeister Eduard Kreyßig (1830–1897, Architekt), die Mäzenin Auguste Arens von Braunrasch sowie der Mainzer Stadt- und Dombaumeister Joseph Laske. Das 1903 errichtete Krematorium von Architekt Josef Hassinger gehört zu den frühen Krematoriumsbauten Deutschlands; es entstand mehrere Jahrzehnte nach den ersten deutschen Anlagen in Gotha (1878), Heidelberg (1891), Hamburg (1892) und Offenbach (1899). Das historische Gebäude mit prächtiger Kupferkuppel steht unter Denkmalschutz, der Betrieb wurde 2010 nach 107 Jahren eingestellt und an einen Neubau am Eingang Untere Zahlbacher Straße verlegt. Die 1804 errichtete hölzerne Trauerhalle und die Aureuskapelle wurden 1945 durch Luftangriffe zerstört; die heutigen Trauerfeiern finden in einer modernen Friedhofshalle am Eingangsbereich statt.
Mombacher Waldfriedhof — der heimliche Hauptfriedhof
Der Mombacher Waldfriedhof westlich der Stadt liegt am Naturschutzgebiet Mainzer Sand und grenzt an den Lennebergwald. Mit über 26 Hektar ist er der flächenmäßig größte Friedhof in Mainz — und übersteigt die Zahl der jährlichen Beisetzungen auf dem Hauptfriedhof inzwischen um das Doppelte. Der Leiter des städtischen Friedhofsbetriebes, Sebastian Trueb, nennt ihn daher den „heimlichen Hauptfriedhof" der Landeshauptstadt. Eingang an „Am Waldfriedhof, 55120 Mainz".
Der Waldfriedhof hat den Charakter eines Waldparks. Sein Baumbestand wird von Kiefern dominiert, durchsetzt mit Tannen, Fichten und Laubbäumen; offene Bereiche bilden Lebensraum für Zauneidechse, Blindschleiche, mehrere Fledermausarten und Waldvögel wie Specht, Grasmücke und Meise. Eine Besonderheit sind die Waldgrabanlagen am östlichen Ende: Hier werden biologisch abbaubare Urnen unter den Bäumen beigesetzt, das Gelände bleibt naturbelassen, Grabschmuck ist verboten, kleine Metallschilder an den Baumstämmen tragen die Namen. Der Mombacher Waldfriedhof ist interreligiös — Tote aller Religionen werden hier beigesetzt; in dieser Form und Größe ist das in Mainz einzigartig.
Hidden-Gem-Story: Im südwestlichen Teil des Waldfriedhofs liegt eines der größten Sammelgräber für Opfer der NS-Zeit in der Region — das russische Ehrenfeld. Hier ruhen über 3.000 sowjetische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter sowie deren Kinder, dazu Verstorbene aus Polen und Tschechien — alle aus ganz Rheinland-Pfalz umgebettet zwischen 1947 und 1950 durch die französische Militärregierung. In der „Russenkuhle" am südwestlichen Rand wurden außerdem 41 weitere Einzelgräber gefunden. Im selben Bereich erschossen SS-Angehörige am 19. März 1945, wenige Tage vor dem Einmarsch der Amerikaner, 31 sowjetische Zwangsarbeiter, die nicht mehr arbeitsfähig oder zu schwach für den geplanten Evakuierungsmarsch waren. Das imposante Natursteinmonument auf dem Gräberfeld wurde 1950 im Auftrag der Alliierten errichtet. Daneben erinnert ein 1948 von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) errichteter Gedenkstein an alle KZ-Opfer; der ursprünglich darauf angebrachte rote Winkel — das KZ-Kennzeichen für politische Häftlinge — wurde 1962 im politischen Klima des Kalten Krieges auf Betreiben der Landesregierung durch ein Kreuz ersetzt. Inzwischen ist der rote Winkel wieder angebracht.
Neuer Jüdischer Friedhof — Mainz als SchUM-Stadt
Der Neue Jüdische Friedhof ist mit 207,21 Ar (rund 2,07 Hektar) deutlich kleiner als seine Nachbarn, aber kulturhistorisch ähnlich gewichtig. Der Friedhof wird seit dem 2. Januar 1881 belegt und ist bis heute aktiv. Er befindet sich in der Unteren Zahlbacher Straße 11 im Ortsbezirk Oberstadt, schließt unmittelbar südlich an den Hauptfriedhof an und erstreckt sich entlang des Xaveriuswegs. Bereits 1878 hatte die Israelitische Religionsgemeinde Mainz das Gelände erworben, da auf dem alten Friedhof „Judensand" in der Mombacher Straße kein Platz für neue Gräber mehr war. Der Friedhof und seine Trauerhalle sind als Kulturdenkmäler ausgewiesen und in der Denkmalzone „Jüdischer Friedhof" zusammengefasst.
Hidden-Gem-Story: Die Trauerhalle wurde 1880/81 vom Mainzer Stadtbaumeister Eduard Kreyßig als eingeschossiger Backsteinbau im maurischen Stil errichtet — mit farbigen Ziegelornamenten, die teppichartig die Wandflächen überziehen, und mit eindrucksvollen Bekrönungen auf den Eckpfeilern. Sie wurde 2004 bis 2010 unter der Leitung des Architekten Thomas Stahlheber im Auftrag der Jüdischen Gemeinde Mainz saniert. Bemerkenswert ist die personelle Klammer: Kreyßig, derselbe Stadtbaumeister, der den Friedhof selbst plante und seine Trauerhalle entwarf, liegt heute wenige Schritte nebenan auf dem christlichen Hauptfriedhof begraben. Die Grabsteine sind nach Westen ausgerichtet, oftmals in einfacher Stelenform mit hebräischer Inschrift, daneben klassizistische Typen mit Palmetten- oder Volutenbekrönung und Syenitobelisken. Im Jahr 1948 wurde auf dem Friedhof eine Gedenktafel angebracht mit der Inschrift „Unseren Opfern zum Gedenken, Den Mördern zur Schande, Den Lebenden zur Mahnung".
Mainz gehört gemeinsam mit Speyer und Worms zu den drei SchUM-Städten (Sch-U-M = Schpira, Warmaisa, Magenza — die hebräischen Namen der drei Städte), der Wiege des aschkenasischen Judentums in Europa. 2021 wurden die SchUM-Stätten — darunter der alte jüdische Friedhof „Judensand" mit knapp 1.800 historischen Grabsteinen, davon mehr als 180 aus der Blüte der SchUM-Gemeinden vom 11. bis zum 13. Jahrhundert — in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Der Neue Jüdische Friedhof an der Unteren Zahlbacher Straße ist die aktive Fortsetzung dieser jahrhundertealten Tradition; nach jüdischem Halacha-Recht unterliegen die Gräber der ewigen Totenruhe und werden nicht nach Ablauf einer Ruhezeit aufgelöst. Der Friedhof ist mit Ausnahme von Shabbat (Freitagabend bis Samstagabend) und jüdischen Feiertagen täglich von 8.00 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit geöffnet, längstens bis 20.00 Uhr.
Friedhof Gonsenheim — Waldcharakter am Wildpark
Der Gonsenheimer Friedhof (umgangssprachlich „Neuer Friedhof") ist sieben Hektar groß und wurde 1899 angelegt — also Jahrzehnte bevor Gonsenheim 1938 aus militärpolitischen Gründen nach Mainz eingemeindet wurde. Er liegt direkt neben dem Mainzer Wildpark im Mainzer Sand. Den älteren „Alten Friedhof" an der Kirchstraße im historischen Ortskern gibt es bis heute; der „Neue Friedhof" wurde notwendig, weil die Einwohnerzahl Gonsenheims mit der Industrialisierung und dem Bahnanschluss 1859 stark gewachsen war. 1899 wurde gleichzeitig auch das Wasserwerk Gonsenheim eröffnet, und 1903 die evangelische Kirche eingeweiht — der Friedhof gehört also zu einem ganzen Modernisierungs-Schub des Ortes Ende des 19. Jahrhunderts.
Hidden-Gem-Story: Durch seine Lage am Waldrand erinnert der Gonsenheimer Friedhof an den Mombacher Waldfriedhof, ist aber deutlich kleiner und intimer. Zahlreiche Bänke unter Kiefern laden zum Verweilen ein; die moderne Friedhofskapelle am Eingang bildet einen Kontrast zur natürlichen Umgebung. Der Hauptweg führt vorbei an einem Denkmal des Bildhauers Reginald Krämer mit eucharistischen Fischen und einer Taube als Symbol göttlicher Anwesenheit. Im hinteren Teil befinden sich moderne Urnenwände, Urnengemeinschaftsanlagen und neu angelegte Baum- und Rasengräber für naturnahe Bestattungen. Auf dem Gonsenheimer Friedhof ruhen unter anderem zwei Ehrenbürger Gonsenheims: der Altbürgermeister Franz August Becker und der Maler Joseph Ferdinand Becker. Damit ist der Friedhof bis heute ein Erinnerungsort an die eigenständige Gemeindegeschichte des Stadtteils vor der Eingemeindung.
Bestattungskosten in Mainz
Die Friedhofsgebühren in Mainz richten sich nach der Gebührensatzung des Wirtschaftsbetriebs Mainz vom 2. September 2025, veröffentlicht im Amtsblatt 39/2025 vom 12. September 2025. Sie unterscheiden zwischen Benutzungs-, Bestattungs- und Verwaltungsgebühren. Folgende Auszüge zeigen die wichtigsten Posten:
| Grabart | Nutzungsrecht | Gebühr |
|---|---|---|
| Reihengrab als Rasengrab (Sarg) | 20 Jahre | 1.356 € |
| Urnenwahlgrab für 2 Urnen | 30 Jahre | 1.736 € |
| Urnenwahlgrab für 2 Urnen als Rasengrab | 30 Jahre | 2.032 € |
| Urnenwahlgrab für 4–6 Urnen | 30 Jahre | 2.332 € |
| Urnenwahlgrab für 2 Urnen als Baumgrab | 30 Jahre | 2.389 € |
| Urnenwahlgrab für 2 Urnen als Rebstock | 30 Jahre | 2.389 € |
| Waldgrabstätte für 1 Urne | 40 Jahre | 1.379 € |
| Waldgrabstätte „Familienbaum" für bis zu 12 Urnen | 40 Jahre | 7.219 € |
| Urnenbeisetzung im Erdgrab (inkl. Öffnen/Schließen) | — | 316 € |
| Urnenbeisetzung im Kolumbarium | — | 244 € |
| Verlängerung Urnenwahlgrab (2 Urnen), pro Jahr | — | 57 € |
Zur reinen Friedhofsgebühr kommen weitere Posten hinzu: Verwaltungsgebühr für die Grabmalanzeige (35 € für Schrifttafeln und Verschlussplatten), Sargbeisetzungsgebühr, Trauerhallennutzung, Kosten für Bestatterleistungen (Überführung, Sarg/Urne, Vorbereitung) sowie optional Grabstein und Bepflanzung. Die Gesamtkosten einer Bestattung in Deutschland bewegen sich nach Erhebung der Stiftung Warentest zwischen 7.000 und 8.000 Euro; selbst die günstigste Variante, eine anonyme Feuerbestattung, schlägt mit rund 2.000 Euro zu Buche. Eine gemeinsame Auswertung von Aeternitas e.V. und DELA auf Basis der Daten des Statistischen Bundesamtes zeigt zudem, dass die durchschnittlichen Bestattungspreise in Deutschland seit 2019 um über 20 Prozent gestiegen sind — allein 2024 lag der Anstieg mit 3,1 Prozent über der Inflationsrate von 2,2 Prozent. Hauptkostentreiber sind nach derselben Studie Personal-, Energie- und Materialkosten. Für Mainz konkret heißt das: Die reinen Friedhofsgebühren des WBM liegen im Bereich von 1.300 bis 7.200 Euro (je nach Grabart), Bestatter- und Trauerfeier-Kosten kommen hinzu.
Was nach einem Todesfall in Mainz zu tun ist
Tritt der Tod in Mainz ein, sind in den ersten Tagen mehrere Schritte erforderlich. Die Reihenfolge ist im wesentlichen bundeseinheitlich, die Mainzer Anlaufstellen sind:
1. Arzt und Bestatter benachrichtigen
Stirbt eine Person zu Hause, wird zunächst ein Arzt für die Leichenschau gerufen — er stellt den Totenschein aus. Im Krankenhaus oder Pflegeheim übernimmt das Personal diesen Schritt. Anschließend wird ein Bestatter beauftragt, der die Überführung und alle weiteren Schritte koordiniert.
2. Sterbefall beim Standesamt anzeigen
Zuständig ist das Standesamt Mainz im Stadthaus, Kaiserstraße 3-5, 55116 Mainz. Die Anzeige muss nach § 28 Personenstandsgesetz spätestens am dritten auf den Tod folgenden Werktag erfolgen. Üblich ist, dass der Bestatter die Anzeige übernimmt — Angehörige stellen ihm die benötigten Unterlagen zur Verfügung: Personalausweis und Geburtsurkunde der verstorbenen Person, Heiratsurkunde (falls verheiratet) oder rechtskräftiges Scheidungsurteil, gegebenenfalls Sterbeurkunde des bereits verstorbenen Ehepartners. Das Standesamt stellt anschließend die Sterbeurkunde aus, die für Bestattung, Erbschaftsangelegenheiten und Renteneinstellung benötigt wird.
3. Friedhof und Grabstätte wählen
Für die Bestattung auf einem Mainzer Friedhof wendet sich der Bestatter an die Friedhofsverwaltung des Wirtschaftsbetriebs Mainz, Industriestraße 70, 55120 Mainz, Telefon 06131-9715-0. Sprechzeiten: Montag, Dienstag und Donnerstag 8.00–12.00 und 13.30–15.30 Uhr; Mittwoch und Freitag 8.00–12.00 Uhr. Termine bitte vorab telefonisch unter 06131-9715-326. Bei einer Vorsorgegrabstätte können Angehörige den Antrag direkt vor Ort auf dem jeweiligen Friedhof einreichen.
4. Bestattung organisieren
Trauerfeier, Grabstein und Pflege werden in Absprache mit dem Bestatter, einem Steinmetzbetrieb und gegebenenfalls einer Gärtnerei vereinbart. Beachten: Die Errichtung eines Grabmals ist der Friedhofsverwaltung anzuzeigen; nach acht Wochen ohne Einspruch darf mit dem Vorhaben begonnen werden. Errichtung ausschließlich durch eine Fachfirma, etwa einen geprüften Steinmetz.
5. Erbschaftsangelegenheiten
Für Erbschein und Nachlass ist das Amtsgericht Mainz als Nachlassgericht zuständig (Diether-von-Isenburg-Straße 1). Banken, Versicherungen, Rentenversicherung und der Arbeitgeber der verstorbenen Person sind ebenfalls zu benachrichtigen — der genaue Ablauf hängt von der konkreten Familiensituation ab.
Bestatter in Mainz — worauf zu achten ist
Mainz und die direkt angrenzenden Stadtteile sind mit Bestattungsunternehmen gut versorgt — von kleinen Familienbetrieben mit jahrhundertealter Tradition (etwa das Bestattungsinstitut Karl Rech, das seine Wurzeln im 19. Jahrhundert hat) bis zu größeren regionalen Anbietern. Der für Rheinland-Pfalz zuständige Bestatterverband Rheinland-Pfalz e.V. mit Sitz in Koblenz vertritt die Innung, deren Mitglieder sich auf den Ehrenkodex des Verbandes verpflichten. Bei der Auswahl helfen mehrere Qualitäts-Indikatoren:
- Mitgliedschaft im Bundesverband Deutscher Bestatter (BDB) oder im Bestatterverband Rheinland-Pfalz e.V. — Mitglieder verpflichten sich auf den Ehrenkodex und die Berufsethik des Verbandes.
- Zertifizierung „Markenzeichen Bestatter" bzw. „Geprüfter Bestatter" — diese Auszeichnungen setzen jährliche Qualitätsprüfungen voraus.
- Schriftlicher Kostenvoranschlag mit Einzelpositionen — Bestatter sind verpflichtet, alle Kosten transparent aufzuschlüsseln. Ein Pauschalpreis ohne Aufschlüsselung ist ein Warnsignal.
- Mindestens zwei Vergleichsangebote einholen. Die Preisspannen für identische Leistungen können erheblich sein. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz empfiehlt grundsätzlich den Vergleich.
- Erfahrung mit den neuen Bestattungsformen. Seit § 11 Abs. 8 BestG sind Flussbestattung im Rhein, Aushändigung der Urne und Aschediamant zulässig — aber komplex in der Umsetzung. Erfahrungswerte mit der neuen Durchführungsverordnung sind ein Plus.
- Erfahrung mit den lokalen Mainzer Friedhöfen. Patenschaftsgräber auf dem Hauptfriedhof, Waldbestattungen in Mombach, jüdische Bestattung im Halacha-Ritus auf dem Neuen Jüdischen Friedhof — jeder Fall hat eigene Anforderungen.
- Keine zeitlichen Druck-Verkäufe akzeptieren. Nach § 23 BestG RLP bleiben 14 Tage Zeit für die Bestattung — genug Zeit, um eine informierte Entscheidung zu treffen.
Bei Vorsorgefragen lohnt der Blick auf die neuen Bestattungsformen — alle seit September 2025 in Rheinland-Pfalz zulässig, aber nur mit schriftlicher Totenfürsorgeverfügung zu Lebzeiten umsetzbar. Eine Mustervorlage stellt das Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz bereit.
Bestatter-Wahl in Mainz — Qualitätskriterien
Eine gesetzliche Pflicht zur Beauftragung eines bestimmten Bestatters besteht nicht. Wer eine Bestattung in Mainz organisiert, kann frei wählen — und sollte das auch nutzen, weil die Preisspannen zwischen Bestattungsunternehmen erheblich sind. Sechs Kriterien helfen bei der Auswahl:
- Mitgliedschaft im Bundesverband Deutscher Bestatter (BDB) bzw. im Landesverband Rheinland-Pfalz — Mitglieder verpflichten sich auf Berufsbild, Mindestleistungsverzeichnis und Verbraucherinformation. Mitgliedersuche mit Ortsfilter Mainz auf bestatter.de.
- RAL-Gütezeichen Bestattungsinstitut — jährlich überprüfte Anforderungen an Räumlichkeiten, Verfahren und Hygiene. Verleihende Stelle: Markenverband / RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung.
- Transparente Preisliste mit Aufschlüsselung nach Pflichtleistungen, Wahlleistungen und Drittkosten (Friedhof, Krematorium, Drittanbieter). Mündliche Schätzungen ohne schriftlichen Kostenvoranschlag sind ein Warnsignal.
- Schriftlicher Kostenvoranschlag vor Auftragserteilung — Verbraucherzentrale und Stiftung Warentest empfehlen mindestens drei Angebote zum Vergleich der Einzelposten (Sarg/Urne, Versorgung, Transport, Trauerhalle, Trauerdruck), nicht nur des Gesamtpreises.
- Erfahrung mit Sonderformen: muslimische, jüdische, freie oder konfessionelle Trauerfeiern, Auslandsüberführung, Wald- oder Seebestattung. Frage explizit nach Referenzen — gerade bei religiösen Bestattungen sind Abstimmung mit Gemeinde und Friedhofsverwaltung kritisch.
- Vorsorgevertrag: Wer zu Lebzeiten Vorsorge treffen möchte, kann mit dem Bestatter einen Vorsorgevertrag mit treuhänderischer Hinterlegung des Bestattungsbeitrags vereinbaren — der Vorsorge-Check hilft bei der Strukturierung.
Tipp: Notiere Dir vor dem ersten Bestatter-Gespräch die wichtigsten Eckdaten (gewünschte Bestattungsart, Friedhof, Trauerfeier-Wünsche, Budget-Rahmen). Das macht den Vergleich der Angebote belastbarer und schützt vor Aufschlägen für Leistungen, die nicht benötigt werden. Alle Bestattungsformen im Überblick: Bestattungsarten; Kosten-Korridor: Bestattungskosten in Deutschland.
Unverbindliche Anfrage an einen Bestatter in Mainz
Diese Anfrage ist ein Vermittlungsangebot und unabhängig vom Transparenz-Partner-Status. Transparenz Partner legen ihre Preisstruktur nach öffentlichen Kriterien offen; Vermittlungspartner können Anfragen erhalten. Ein Bestatter kann beides sein, muss es aber nicht.
Wenn in Deiner Region ein passender Vermittlungspartner verfügbar ist, leiten wir Deine Anfrage weiter. Falls nicht, sagen wir Dir das offen. Es entsteht kein Vertrag, kein Newsletter und kein Verkaufsdruck. Eine mögliche Vermittlungsvergütung betrifft nur weitergeleitete Anfragen — nicht die Aufnahme als Transparenz Partner, nicht die Sichtbarkeit und nicht die Reihenfolge im Verzeichnis.
Transparenz Partner legt Preisbeispiele nach öffentlichen Kriterien offen — kostenlos, nicht käuflich, kein Qualitätsurteil.
Vermittlungspartner kann auf Wunsch eine Anfrage erhalten — eine Vergütung kann nur hier entstehen.
Redaktionelle Inhalte bleiben unabhängig — kein Anbieter kann Platzierungen oder Empfehlungen kaufen.
Sozialbestattung in Mainz — wenn die Kosten nicht selbst getragen werden können
Reicht der Nachlass nicht aus und sind auch die bestattungspflichtigen Angehörigen finanziell nicht in der Lage, die Kosten zu tragen, übernimmt der Sozialhilfeträger nach § 74 SGB XII die erforderlichen Bestattungskosten — also den ortsüblich angemessenen Rahmen einer einfachen, würdigen Bestattung. Wichtig: Den Antrag möglichst vor Beauftragung des Bestatters stellen, spätestens jedoch zeitnah nach der Bestattung. Eine rückwirkende Übernahme bereits beglichener Rechnungen ist nicht ausgeschlossen, in der Praxis aber an zusätzliche Nachweispflichten gebunden.
Wer ist antragsberechtigt?
Antragsberechtigt ist die Person, die nach § 9 BestG RLP (Bestattungsgesetz Rheinland-Pfalz) zur Bestattung verpflichtet ist — in der gesetzlichen Rangfolge: Ehegatten/Lebenspartner, volljährige Kinder, Eltern, volljährige Geschwister, Großeltern, volljährige Enkelkinder. Vorrangig haften zivilrechtlich die Erben (§ 1968 BGB) und Unterhaltspflichtige; das Sozialamt prüft, ob aus dem Nachlass oder von vorrangig Verpflichteten Mittel verfügbar sind. Die örtliche Zuständigkeit richtet sich nach § 98 Abs. 3 SGB XII: bei laufendem Sozialhilfebezug der verstorbenen Person bleibt der bisherige Träger zuständig, sonst der Träger am Sterbeort.
Höchstrichterliche Klärung: Erbausschlagung schließt Anspruch nicht aus
Das Bundessozialgericht hat mit Urteil vom 25.08.2011 (Az. B 8 SO 20/10 R) entschieden, dass die Verpflichtung zur Tragung der Bestattungskosten nicht zwingend an die Erbenstellung anknüpft. Auch wer das Erbe ausgeschlagen hat, aber landesrechtlich bestattungspflichtig bleibt, kann unter den Voraussetzungen des § 74 SGB XII einen Anspruch auf Kostenübernahme haben — die Zumutbarkeit der Eigenfinanzierung ist gesondert zu prüfen. Eine pauschale Ablehnung wegen Erbausschlagung ist damit nicht zulässig.
Was übernommen wird — und was nicht
Übernommen werden die erforderlichen Kosten für eine einfache, aber würdige, den ortsüblichen Verhältnissen entsprechende Bestattung: Sarg oder Urne in einfacher Ausführung, Überführung im Stadtgebiet, Grabnutzungsrecht für ein Reihengrab über die Ruhezeit, Beisetzungsgebühr, eine schlichte Trauerfeier am Grab. Nicht übernommen werden in der Regel Grabstein und Einfassung, dauerhafte Grabpflege, Trauerdruck, Blumenschmuck über das übliche Maß hinaus, Trauerkaffee oder eine Erweiterung zum Wahlgrab.
Ansprechpartner
Landeshauptstadt Mainz, Amt für soziale Leistungen
Stadthaus Kaiserstraße (Lauteren-Flügel), Kaiserstraße 3, 55116 Mainz
Telefon: 06131 115
Vor Antragsstellung sollten alle Belege zum Vermögen und Einkommen der verstorbenen Person sowie zur eigenen finanziellen Lage gesammelt werden.
Häufige Fragen zur Bestattung in Mainz
Wie viele Friedhöfe gibt es in Mainz?
Was kostet eine Bestattung in Mainz?
Welche Bestattungsformen sind in Mainz möglich?
Was macht den Mainzer Hauptfriedhof besonders?
Wo muss ein Todesfall in Mainz angezeigt werden?
Welche Friedhofsverwaltung ist zuständig?
Ist eine Patenschaft für historische Gräber in Mainz möglich?
Quellen
- Landeshauptstadt Mainz — Friedhöfe (Übersicht)
- Wirtschaftsbetrieb Mainz — Übersicht Friedhöfe
- WBM — Hauptfriedhof Mainz
- WBM — Mombacher Waldfriedhof
- Friedhofssatzung des WBM vom 07.10.2020 (PDF)
- Amtsblatt der Stadt Mainz Nr. 39/2025 — Gebührensatzung WBM (PDF)
- Amtsblatt der Stadt Mainz Nr. 02/2026 — Ablauf Ruhezeiten und Nutzungsrechte (PDF)
- Stadt Mainz — Urnenbeisetzung anmelden
- Stadt Mainz — Reihengrab
- Stadt Mainz — Wahlgrab Erwerb Nutzungsrecht
- Stadt Mainz — Grabmalgenehmigung
- Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit RLP — Bestattungsgesetz
- BestG Rheinland-Pfalz vom 22.09.2025 (Volltext PDF)
- Durchführungsverordnung BestG RLP (Aeternitas, PDF)
- Wikipedia — Hauptfriedhof Mainz
- Wikipedia — Jüdischer Friedhof Mainz (Untere Zahlbacher Str.)
- Jüdische Gemeinde Mainz — Friedhöfe
- SchUM-Städte Speyer, Worms, Mainz (UNESCO-Welterbe)
- KuLaDig — Jüdischer Friedhof Untere Zahlbacher Straße
- Mainz 1933–1945 — Mombacher Waldfriedhof, Russisches Ehrenfeld
- Mainz& — Grabpatenschaften Hauptfriedhof
- Heimat- und Geschichtsverein Gonsenheim — Chronologie
- Hannoversche / Stiftung Warentest — Bestattungskosten Deutschland
- Aeternitas — Bestattungspreise Statistik
- § 28 Personenstandsgesetz — gesetze-im-internet.de
- Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
- Bestatterverband Rheinland-Pfalz e.V.
- Bundesverband Deutscher Bestatter
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