Bestattung in Oberhausen

Fünf städtische Friedhöfe auf rund 65 Hektar, eine zum 1. April 2026 in Kraft getretene neue Friedhofs- und Friedhofsgebührensatzung (Amtsblatt Nr. 6/2026) und die Pflichten aus dem Bestattungsgesetz Nordrhein-Westfalen prägen, wie in Oberhausen bestattet wird. Diese Seite ordnet die wichtigsten Anlaufstellen, Friedhöfe und Kosten ein und verweist für rechtliche Details auf die ausführliche Landesseite zu Nordrhein-Westfalen.

Bestattungsrecht in Oberhausen kompakt

Oberhausen ist eine kreisfreie Großstadt im Westen des Ruhrgebiets. Für Bestattungen gilt das Bestattungsgesetz Nordrhein-Westfalen (BestG NRW) vom 17. Juni 2003, zuletzt geändert durch Artikel 71 des Gesetzes vom 1. Februar 2022 (GV. NRW. S. 122). Die landesrechtlichen Regelungen — Bestattungspflicht, Leichenschau, Bestattungsfristen, Aschebeisetzung — sind ausführlich auf der Landesseite zu Nordrhein-Westfalen dargestellt. Hier wird der Schwerpunkt auf die Oberhausener Friedhöfe und die örtliche Gebührenstruktur gelegt.

Die wichtigsten Fristen aus dem BestG NRW: Eine Erdbestattung darf frühestens 24 Stunden nach Eintritt des Todes vorgenommen werden (§ 13 Abs. 2 BestG NRW) und muss innerhalb von zehn Tagen durchgeführt sein (§ 13 Abs. 3 BestG NRW). Einäscherungen müssen ebenfalls binnen zehn Tagen erfolgen (§ 13 Abs. 3 BestG NRW), die Totenasche ist innerhalb von sechs Wochen nach Aushändigung der Urne durch das Krematorium beizusetzen (§ 15 Abs. 5 BestG NRW; ein Beisetzungsnachweis ist dem Krematorium fristgerecht vorzulegen). Das BestG NRW kennt keinen Sargzwang im engeren Sinne; eine sargfreie Bestattung kann nach Maßgabe der Friedhofssatzung in bestimmten Fällen — etwa aus religiösen Gründen — zugelassen werden. Die aktuelle Friedhofssatzung der Stadt Oberhausen (Fassung 31.03.2026) schreibt für Erdbestattungen grundsätzlich Sargpflicht vor, lässt aber Ausnahmen aus religiösen Gründen zu.

Eine Besonderheit Nordrhein-Westfalens ist die Regelung zu Grabsteinen aus Kinderarbeit: Nach § 4a BestG NRW dürfen auf Friedhöfen in NRW nur Grabsteine aufgestellt werden, deren Herkunft aus den schlimmsten Formen der Kinderarbeit ausgeschlossen ist. Für Importe aus Indien, China, den Philippinen und Vietnam gilt seit dem 1. Januar 2020 eine Zertifizierungspflicht. Die örtliche Friedhofsverwaltung prüft den Nachweis im Rahmen der Grabmalgenehmigung.

Die örtlichen Rahmenbedingungen — also Ruhezeiten je Grabart, zulässige Grabmal-Abmessungen, Gestaltungsvorschriften und Öffnungszeiten — regelt die Friedhofssatzung der Stadt Oberhausen vom 31.03.2026, veröffentlicht im Amtsblatt Nr. 6 vom 1. April 2026. Sie löste die Vorgängerfassung vom 18.12.2024 ab und gilt einheitlich für alle fünf städtischen Friedhöfe. Konfessionelle Friedhöfe (St. Clemens, Marienfriedhof, Friedhöfe der Evangelischen Kirchenkreise) unterliegen jeweils eigenen Satzungen ihrer Trägergemeinden.

Die fünf städtischen Friedhöfe Oberhausens

Die kommunalen Friedhöfe Oberhausens verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet und spiegeln die Geschichte einer Stadt wider, die erst 1929 in ihrer heutigen Form aus den drei eigenständigen Städten Alt-Oberhausen, Sterkrade und Osterfeld zusammengelegt wurde. Verwaltet werden sie von den Servicebetrieben Oberhausen (SBO), einer Anstalt öffentlichen Rechts. Auf den Friedhöfen werden traditionelle Sarg- und Urnenreihen- sowie Wahlgräber angeboten, ergänzt um Rasenreihengräber, Urnengemeinschaftsgräber, Obstbaum-Bestattungen und einen „Garten der Erinnerung". Auf zwei Friedhöfen bestehen ein muslimisches und ein griechisch-orthodoxes Grabfeld.

Westfriedhof — der historische Hauptfriedhof in Lirich

Emscherstraße 92, 46049 Oberhausen-Lirich · angelegt ab 1890 · Friedhofsverwaltung Westfriedhof: Miguel Elfering / Karsten Sippekamp, Tel. 0208 594 7167 (Quelle: SBO)

Der Westfriedhof an der Emscherstraße ist mit Abstand der größte und geschichtlich gewichtigste der Oberhausener Friedhöfe. Angelegt ab 1890, fällt seine Entstehung mit der Hochphase der Gutehoffnungshütte zusammen — jenem Montankonzern, der ab 1808 in Oberhausen drei Eisenhütten zusammenführte und die Stadt im 19. Jahrhundert zur „Wiege der Ruhrindustrie" machte. Der Friedhof wurde damals an der damaligen Stadtgrenze in Lirich angelegt, einem von den Arbeiterfamilien der GHH dicht besiedelten Stadtteil.

Architektonisch fällt der Westfriedhof durch seine zahlreichen Ehrengräber, historischen Grabmale und vor allem durch seine Kriegsgräberstätte auf. Auf den Ehrenfeldern des Westfriedhofs ruhen laut Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge 2.218 Kriegsopfer des Ersten und Zweiten Weltkriegs — die größte einzelne Kriegsgräberstätte im Stadtgebiet Oberhausen, in dem laut Volksbund insgesamt 15 Kriegsgräberstätten bestehen. Unter den Bestatteten befindet sich eine große Zahl sowjetischer Kriegsgefangener und Zwangsarbeiter sowie Opfer aus weiteren europäischen Staaten — vielfach Menschen, die während der NS-Zeit in den Werken der Gutehoffnungshütte, der Ruhrchemie und der Zechen des Reviers zur Zwangsarbeit verschleppt worden waren. Die genauen Belegungszahlen, die Aufschlüsselung nach Herkunftsländern und die Feldzuordnungen sind in der Volksbund-Dokumentation zur Kriegsgräberstätte Oberhausen-Westfriedhof nachzulesen.

Wenig bekannt: Die Gedenkhalle Oberhausen bietet in Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gelegentlich Führungen über den Westfriedhof an — etwa am Tag des offenen Denkmals oder rund um den Volkstrauertag. Schwerpunkt: die Erinnerungskultur des Friedhofs mit Denkmälern, Ehrengräbern und Kriegsgräberstätten, ergänzt um einen Vergleich jüdischer und christlicher Begräbniskulturen. Auf dem Westfriedhof liegen historische Grabfelder beider Traditionen — eine Konstellation, die im Ruhrgebiet sonst selten so kompakt sichtbar wird. Aktuelle Termine sind auf den Seiten der Gedenkhalle Oberhausen und des Volksbundes NRW gelistet.

Bestattungsangebot: Wahl- und Reihengräber für Sarg und Urne, anonyme Reihengräber, Rasengräber, Urnenwahl- und Urnenreihengräber, Urnengemeinschaftsgräber, Urnenstelen (Kolumbarium-Kammern), Obstbaum-Partnergrabstätten, „Garten der Erinnerung" sowie ein griechisch-orthodoxes Grabfeld. Quelle: Servicebetriebe Oberhausen (SBO).

An den Westfriedhof grenzt ein öffentlicher Parkplatz an der Hamborner Allee (Navi-Adresse). Die Friedhofskapelle dient regelmäßig als Trauerhalle für Bestattungen aus dem westlichen Stadtgebiet.

Nordfriedhof — Königshardt zwischen Heide und Wald

Königshardter Straße 5 A, 46145 Oberhausen-Königshardt · Friedhofsverwaltung: Jörg van Acken, 0208 671193

Der Nordfriedhof liegt am nördlichen Rand des Stadtgebiets, im Stadtteil Königshardt. Der Charakter unterscheidet sich deutlich vom dicht bebauten Westfriedhof: An den Friedhof grenzen die Königshardter Heide und die Sterkrader Wälder, was dem Areal eine fast parkartige Anmutung verleiht. Königshardt selbst entwickelte sich erst spät zur Wohnsiedlung; weite Teile gehörten lange zum Forst- und Heideland nördlich von Sterkrade. Die Stadt Sterkrade — bis zur Eingemeindung 1929 selbständig — versorgte ihre nördlichen Stadtteile über den Nordfriedhof.

Der Nordfriedhof ist heute einer der bevorzugten Orte für naturnahe Bestattungsformen in Oberhausen. Wie auf dem West- und Landwehrfriedhof werden hier Urnengemeinschaftsgrabstätten angeboten — Anlagen, in denen mehrere Urnen gemeinsam unter einer einheitlich gestalteten Grabfläche ihre Ruhestätte finden, mit dauerhaft durch die Friedhofsverwaltung gepflegtem Bepflanzungsbild. Eine Besonderheit sind die Obstbaum-Bestattungen: In Gemeinschaftsgrabanlagen rund um einen Obstbaum lassen sich Partner-Grabstätten erwerben — diese Form gibt es in Oberhausen nur auf dem Nord-, West- und Alstadener Friedhof.

Wenig bekannt: Der Nordfriedhof grenzt unmittelbar an die Königshardter Heide, ein für das Ruhrgebiet ungewöhnlich offenes Heidelandschaftsbiotop, und an die Sterkrader Wälder. Die Lage am Stadtrand verleiht ihm einen ganz anderen Charakter als den dichter bebauten innerstädtischen Friedhöfen: viele Bäume, weite Wege, Vögel statt Verkehrslärm. Der Friedhof selbst ist nach NRW-typischer Friedhofsbaukultur strukturiert: Hauptwege radial, Familiengräber in den älteren Feldern entlang der Mauer, Rasenwahlgräber und Urnenfelder in den jüngeren Erweiterungsabschnitten. Anonyme Urnenbeisetzungen werden hier — wie auf dem Westfriedhof — angeboten.

Bestattungsangebot: Reihen- und Wahlgräber für Sarg und Urne, Rasenwahl- und Rasenreihengräber, Urnengemeinschaftsgrabstätten, Obstbaum-Bestattung, anonyme Urnenbeisetzung.

Ostfriedhof — der Friedhof Osterfelds

Leutweinstraße 29 / Michalidesstraße, 46119 Oberhausen-Osterfeld · Friedhofsverwaltung: Jörg van Acken, 0208 671193

Der Ostfriedhof liegt im Stadtteil Osterfeld, einem Quartier mit ganz eigener Geschichte: Osterfeld war bis zur Kommunalen Neugliederung 1929 eine selbständige Stadt mit rund 32.000 Einwohnern, geprägt vom Bergbau auf den Zechen Osterfeld und Vondern. Die enge Bindung an die Schwerindustrie wirkt bis heute in der Friedhofs-Kultur nach: Auf älteren Grabfeldern sind die für das Ruhrgebiet typischen Bergmanns-Symbole — Schlägel und Eisen — auf zahlreichen Grabsteinen zu finden, eingerahmt von typischen Familiengräbern mit zwei oder drei Generationen.

Die Eingangssituation an der Ecke Leutweinstraße / Michalidesstraße führt direkt auf einen breiten, baumgesäumten Hauptweg. Die Trauerhalle dient den Osterfelder Stadtteilen als zentraler Ort für Trauerfeiern; ihre Lage zwischen Wohnbebauung und Friedhof macht sie zu einem festen Bezugspunkt im Quartier. Auf der städtischen Friedhofs-Übersicht teilen sich Ostfriedhof und Nordfriedhof denselben Ansprechpartner — Jörg van Acken ist für beide Anlagen zuständig.

Wenig bekannt: Die Michalidesstraße, an der der zweite Eingang des Ostfriedhofs liegt, ist nach Eduard Michalides benannt — einem prägenden Stadtbaumeister Osterfelds Anfang des 20. Jahrhunderts. Wer den Friedhof von Norden über die Michalidesstraße betritt, läuft durch ein Stück Osterfelder Stadtarchitektur, das mit dem CentrO in der „Neuen Mitte" Oberhausens nichts mehr gemein hat: schmale Bürgersteige, Backsteinhäuser, eingelassene Vorgärten — und am Friedhofstor ein gusseisernes Tor, das das eingewachsene Bestandsbild der Anlage abrundet.

Bestattungsangebot: Reihen- und Wahlgräber für Sarg und Urne, Rasenreihengräber, Urnenwahlgräber. Anonyme Bestattungen werden auf dem Ostfriedhof nicht angeboten — wer diese Form wünscht, wird auf den West- oder Nordfriedhof verwiesen.

Landwehrfriedhof — Styrums Friedhof an der Stadtgrenze

Landwehr 318, 46045 Oberhausen-Styrum · Friedhofsverwaltung: Michael Schaumann, 0151 74 67 02 51

Der Landwehrfriedhof liegt im Stadtteil Styrum, an der südlichen Stadtgrenze zu Mülheim an der Ruhr. Styrum hat eine eigentümliche Verwaltungsgeschichte: Der Stadtteil ist auf zwei Städte verteilt, ein größerer Teil gehört zu Mülheim. Der Oberhausener Anteil wird vom Landwehrfriedhof versorgt — historisch eingerichtet, weil die Wege zum Westfriedhof in Lirich für die Styrumer Bevölkerung im 19. und frühen 20. Jahrhundert zu weit waren.

Charakteristisch für den Landwehrfriedhof ist seine kompakte Anlage. Die alten Teilbereiche sind klein und übersichtlich, Familiengräber dominieren das Bild. In den jüngeren Erweiterungen wurden — wie in vielen kommunalen Friedhöfen Nordrhein-Westfalens seit den 2000er Jahren — Urnengräber und Rasenwahlgräber angelegt, die dem deutlichen bundesweiten Trend zur Urnenbestattung Rechnung tragen.

Wenig bekannt: Direkt am Friedhof verläuft die alte Landwehr — ein im Mittelalter angelegter Verteidigungs-Erdwall, der die Grafschaft Mark gegen das kurkölnische Gebiet abgrenzte. Reste der historischen Landwehr sind noch im Geländeprofil erkennbar, wenn man entlang der südlichen Friedhofsmauer geht. Der Name des Friedhofs leitet sich direkt von diesem mittelalterlichen Grenzbauwerk ab — eine Spur Stadtgeschichte, die im Ruhrgebiet sonst kaum mehr fassbar ist.

Bestattungsangebot: Reihen- und Wahlgräber Sarg/Urne, Rasenreihen- und Rasenwahlgräber, Urnengemeinschaftsgräber. Anonyme Bestattungen werden hier nicht angeboten.

Alstadener Friedhof — Klein und in den Vorgärten

Amboßstraße / Flockenfeld, 46049 Oberhausen-Alstaden · Friedhofsverwaltung: Michael Schaumann, 0151 74 67 02 51

Der Alstadener Friedhof ist der kleinste der fünf städtischen Friedhöfe und liegt im südlichen Alstaden — einem Wohnviertel, das von der Mülheimer Stadtgrenze und der Ruhr nicht weit entfernt ist. Die Anlage besteht aus überschaubaren Grabfeldern, die unmittelbar an die umliegende Wohnbebauung anschließen. Wer den Friedhof von der Amboßstraße aus betritt, hat den Eindruck, durch eine Verlängerung der angrenzenden Hausgärten zu gehen — ein Effekt, der durch die niedrigen Mauern und die durchsichtigen Toranlagen verstärkt wird.

Für Angehörige bedeutet die Wahl des Alstadener Friedhofs eine sehr örtliche Beisetzung im Quartier, oft fußläufig erreichbar. Das Bestattungsangebot ist im Vergleich zu den größeren Friedhöfen eingeschränkter: Wahl- und Reihengräber für Sarg und Urne werden angeboten, ergänzt um Rasengräber und um eine Obstbaum-Gemeinschaftsanlage. Anonyme Bestattungen und „Garten der Erinnerung"-Gräber gibt es hier nicht — wer diese Formen wünscht, wird auf den West- oder Nordfriedhof verwiesen.

Wenig bekannt: Die Straßennamen rund um den Friedhof — Amboßstraße, Flockenfeld, Hammerstraße — erinnern an das industrielle Erbe Oberhausens und sind nach Werkstücken und Werkzeugen aus dem Eisen- und Schmiedehandwerk benannt. Diese „industriellen" Adressen finden sich auf den Grabsteinen vieler älterer Bestatteter wieder, deren biographische Notizen oft auf Tätigkeiten bei der Gutehoffnungshütte oder bei Maschinenbaufirmen in Sterkrade verweisen. Der Alstadener Friedhof wird gemeinsam mit dem Landwehrfriedhof betreut — Michael Schaumann ist Ansprechpartner für beide Anlagen.

Neben den fünf städtischen Friedhöfen bestehen in Oberhausen zahlreiche konfessionelle Friedhöfe: der katholische Marienfriedhof an der Liebknechtstraße, der St. Joseph Friedhof am Martin-Heix-Platz in Styrum sowie zahlreiche Friedhöfe der katholischen Propsteipfarreien St. Clemens und St. Pankratius. Die Evangelischen Kirchenkreise Oberhausen verwalten mehrere weitere Anlagen, darunter die Friedhöfe am Buchenweg und an der Forststraße in Schmachtendorf, den Friedhof Holten an der Mattlerstraße sowie Friedhöfe der Emmaus- und der Auferstehungs-Kirchengemeinde. Diese konfessionellen Friedhöfe haben eigene Friedhofssatzungen und Gebührenordnungen.

Bestattungskosten in Oberhausen

Die Friedhofsgebühren der Stadt Oberhausen sind in der Friedhofsgebührensatzung vom 31.03.2026 festgesetzt, veröffentlicht im Amtsblatt Nr. 6 vom 1. April 2026. Die Satzung löste die Fassung vom 18.12.2024 ab. Die rechtsverbindlichen Tarifstellen der aktuellen Satzung sind im Auszug der Gebührensatzung auf der Seite der Servicebetriebe Oberhausen (SBO) abrufbar. Im NRW-weiten Vergleich des Bundes der Steuerzahler NRW 2025 gehörte Oberhausen zu den Großstädten mit moderaten Friedhofsgebühren — gleichzeitig zählte Oberhausen zu den Städten mit den deutlichsten Erhöhungen zum Jahreswechsel 2025; mit der Neufassung 31.03.2026 ist eine erneute Aktualisierung der Tarife verbunden.

Hinweis: Auf eine tabellarische Auflistung konkreter Eurobeträge wird auf dieser Seite bewusst verzichtet. Maßgeblich für die rechtsverbindliche Höhe der einzelnen Friedhofsgebühren ist ausschließlich die aktuelle Satzung vom 31.03.2026 (Amtsblatt Nr. 6/2026), abrufbar über die Servicebetriebe Oberhausen. Die nachfolgenden Spannen dienen ausschließlich der Orientierung über die Größenordnung; für die exakten Beträge ist die aktuelle Gebührenanlage anzufordern.

Tarifgruppen der Friedhofsgebührensatzung Oberhausen

Die Friedhofsgebührensatzung der Stadt Oberhausen ist in fünf Tarifgruppen gegliedert:

Die konkreten Eurobeträge der einzelnen Tarifstellen sind dem Auszug der Gebührensatzung auf der SBO-Seite zu entnehmen oder über die Friedhofsverwaltung anzufordern.

Gesamtkostenspanne in Oberhausen

Die reinen Friedhofsgebühren sind nur ein Teil der Gesamtkosten einer Bestattung. Hinzu kommen Honorare für Bestatter, Krematorium (bei Feuerbestattung), Steinmetz, Friedhofsgärtner sowie etwaige Trauerfeier- und Bewirtungskosten. Realistische Gesamtspannen für Oberhausen (Stand 2025/2026, Orientierungswerte auf Basis branchenüblicher Marktpreise und der jeweils zum Erhebungszeitpunkt geltenden Satzung):

Bei Erdbestattungen schlägt vor allem das Nutzungsrecht für ein Wahlgrab zu Buche, ergänzt um die Grabbereitungsgebühr; bei Urnenbeisetzungen ist die Spannweite zwischen einfachen Rasenreihengräbern und „Garten der Erinnerung"-Anlagen erheblich. Da die Satzung zum 1. April 2026 neu in Kraft trat, sollten Angehörige für die exakten Beträge die aktuelle Gebührenanlage auf der SBO-Seite oder bei der Friedhofsverwaltung anfordern. Empfehlenswert ist zudem, mindestens zwei bis drei Kostenvoranschläge bei Bestattern aus dem Stadtgebiet einzuholen — die Preisspannen für die gleiche Grundleistung können je nach Anbieter deutlich variieren.

Was kostet die Bestattung konkret? Berechne deinen Kostenrahmen mit anonymer Eingabe in zwei Minuten: → Bestattungskosten-Rechner. Vergleicht Erd-, Feuer- und Seebestattung mit aktuellen Friedhofsgebühren und Bestatterleistungen. Hast Du schon ein konkretes Angebot oder eine Rechnung? Mit dem → Angebotsprüfer prüfst Du in 3 Minuten mit Ampel, ob Preis und Posten plausibel sind.

Sozialbestattung in Oberhausen: Kostenübernahme nach § 74 SGB XII

Reichen Nachlass und eigenes Einkommen der bestattungspflichtigen Angehörigen nicht aus, um die Bestattungskosten zu tragen, übernimmt das Sozialamt der Stadt Oberhausen die erforderlichen Kosten der Bestattung nach § 74 SGB XII. Maßgeblich ist die sozialhilferechtliche Zumutbarkeit: Geprüft werden Einkommen und Vermögen der zur Kostentragung verpflichteten Person, der Nachlass der verstorbenen Person und etwaige Leistungen Dritter (Sterbegeldversicherung, Beihilfe, gesetzliche Unfallversicherung). Wer bestattungspflichtig ist, richtet sich in Oberhausen nach § 8 BestG NRW — diese Norm legt die Rangfolge der Pflichtigen fest (Ehegatte/eingetragene Lebenspartner, volljährige Kinder, Eltern, Geschwister, Großeltern, Enkelkinder).

Zuständige Stelle in Oberhausen

Anträge nach § 74 SGB XII bearbeitet die Be- und Erstattungsstelle der Stadt Oberhausen (Fachbereich 3-2-50, Sozialamt) im Sozialrathaus:

Örtlich zuständig ist grundsätzlich das Sozialamt des Sterbeortes. Hat die verstorbene Person bis zum Tod Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung nach dem SGB XII bezogen, bleibt der bisherige Leistungsträger zuständig. Bezug von Bürgergeld nach dem SGB II begründet diese Ausnahme nicht — dann gilt wieder das Sozialamt des Sterbeortes.

Was übernommen wird — und was nicht

§ 74 SGB XII deckt nur die erforderlichen Kosten einer ortsüblichen, einfachen Bestattung. Übernommen werden typischerweise: einfacher Sarg bzw. Urne, Überführung im Stadtgebiet, Grabnutzungsgebühr für ein Reihengrab nach Friedhofsgebührensatzung der Stadt Oberhausen, Grabbereitung, Einäscherungsgebühr (bei Feuerbestattung), eine schlichte Trauerfeier sowie eine einfache Grabkennzeichnung. Nicht übernommen werden Aufwendungen für Wahlgrabstätten gegenüber Reihengräbern, Trauerredner über das übliche Maß hinaus, Bewirtungskosten, Traueranzeigen, Blumenschmuck über das einfache Maß hinaus und aufwendige Grabsteine. Das Bundessozialgericht hat zur Reichweite des Begriffs „erforderliche Kosten" in der Leitentscheidung BSG, Urteil vom 25.08.2011, B 8 SO 20/10 R klargestellt, dass sich die Erforderlichkeit nach den ortsüblichen Mindeststandards einer würdevollen Bestattung bemisst — nicht nach den Wünschen der Angehörigen oder den Standards des Bestatters.

Antragszeitpunkt

Der Antrag kann vor oder nach der Bestattung gestellt werden. Empfehlenswert ist die Kontaktaufnahme vor Auftragserteilung an den Bestatter: So lässt sich vorab klären, welcher Leistungsumfang als „erforderlich" anerkannt wird, und Streit über nachträglich nicht erstattungsfähige Positionen vermeiden. Ein Antrag nach der Bestattung ist zulässig, sollte aber zeitnah erfolgen — der bundesweit anerkannte Richtwert liegt bei rund zwei Monaten nach dem Todestag. Bestattungspflichtige sind nicht verpflichtet, eine Bestattung zu unterlassen, weil die Kostenfrage ungeklärt ist; die ordnungsbehördliche Bestattungspflicht nach § 8 BestG NRW bleibt bestehen.

Vorsorge-Tipp gegen Sozialbestattung: Eine Sterbegeldversicherung deckt die Bestattungskosten ab, damit Angehörige nicht in die § 74-Lage geraten. Vergleichsrechner für Tarife und Versicherungssummen: → Sterbegeldversicherung vergleichen (Check24). Hinweis: machsruhig verlinkt diesen Vergleich als Affiliate, der dabei verdiente Anteil finanziert die Redaktion — ohne Mehrkosten für Dich.

Was nach einem Todesfall in Oberhausen zu tun ist

Die Schritte in den ersten 24 bis 72 Stunden nach einem Todesfall sind weitgehend bundesgesetzlich und durch das BestG NRW vorgegeben, einzelne Wege führen aber zu konkreten Oberhausener Anlaufstellen.

1. Arzt zur Leichenschau rufen

Nach dem Eintritt des Todes ist unverzüglich eine ärztliche Leichenschau zu veranlassen (§ 9 BestG NRW). Tagsüber meist der Hausarzt der verstorbenen Person, nachts und am Wochenende der ärztliche Notdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (Tel. 116 117). Der Arzt stellt die Todesbescheinigung aus — sie ist die Grundvoraussetzung für alle weiteren Schritte.

2. Bestattungsunternehmen kontaktieren

Innerhalb der Bestattungsfrist (10 Tage nach Eintritt des Todes für Erdbestattungen und Einäscherungen, § 13 Abs. 3 BestG NRW) ist die Bestattung vorzubereiten. Das Bestattungsunternehmen übernimmt die Überführung, die behördlichen Wege beim Standesamt und die Anmeldung beim Friedhof. Eine Übersicht der Oberhausener Friedhofsverwaltung mit Kontaktdaten zur „Anmeldung zur Bestattung" findet sich auf der Seite der Servicebetriebe Oberhausen (SBO).

3. Sterbefall beim Standesamt Oberhausen beurkunden

Der Sterbefall muss innerhalb der ersten Werktage beim Standesamt Oberhausen beurkundet werden. Anschrift: Technisches Rathaus, Bahnhofstraße 66, 46145 Oberhausen (Gebäude C, 3. Etage)[1]. Telefonisch erreichbar unter 0208 825-2612, -2569 oder -2692; E-Mail: sterbefaelle@oberhausen.de. Erforderlich sind Personalausweis und Geburtsurkunde der verstorbenen Person, bei Verheirateten die Heiratsurkunde oder das Familienstammbuch, bei Geschiedenen das Scheidungsurteil. Die Todesbescheinigung wird durch das Bestattungsunternehmen weitergereicht. Das Standesamt stellt anschließend die Sterbeurkunden aus (Gebühr 10 € pro Ausfertigung), die für Renten- und Versicherungsangelegenheiten benötigt werden. Mehrere Ausfertigungen sind empfehlenswert.

[1] Hinweis zur Postleitzahl: Die Stadt Oberhausen führt die Adresse Bahnhofstraße 66 in eigenen Online-Quellen sowohl mit der PLZ 46145 als auch 46042. Für den Stadtteil Sterkrade — in dem das Technische Rathaus liegt — ist 46145 maßgeblich; einzelne städtische Unterseiten zur Sterbefallbeurkundung listen jedoch 46042. Postsendungen kommen in beiden Schreibweisen zuverlässig an. ↩

4. Anmeldung zur Bestattung bei der Friedhofsverwaltung

Die Anmeldung zur Bestattung auf einem städtischen Friedhof Oberhausens erfolgt regulär durch das Bestattungsunternehmen über die kommunale Friedhofsverwaltung der Servicebetriebe Oberhausen (SBO). Sie ist Grundlage für die Vergabe der Grabstelle, die Festsetzung des Beisetzungstermins und für den Friedhofsgebührenbescheid.

Ansprechpartner laut SBO sind Daniela Wendel (Zum Eisenhammer 11, 46049 Oberhausen, Tel. 0208 594 7160) und Miguel Elfering (Emscherstraße 92, 46049 Oberhausen, Tel. 0208 594 7167). Erreichbarkeit der Friedhofsverwaltung werktags (außer Mittwoch) von 8:00 bis 12:00 Uhr, Donnerstag bis 18:00 Uhr. Die jeweiligen Vor-Ort-Ansprechpartner der einzelnen Friedhöfe sind oben in den Friedhof-Profilen genannt.

5. Weitere Schritte

Bestatter in Oberhausen wählen

In Oberhausen sind sowohl traditionsreiche Familienbetriebe (teils seit Anfang des 20. Jahrhunderts) als auch jüngere und überregionale Anbieter aktiv. Bei der Auswahl helfen vor allem drei Indikatoren:

  1. Mitgliedschaft im Bundesverband Deutscher Bestatter (BDB) und im Fachverband Bestattungsgewerbe NRW — eine Mitgliedschaft ist freiwillig, signalisiert aber die Anbindung an verbindliche Standards und Fortbildungspflichten.
  2. Vorhandensein eines „Geprüften Bestatters“ oder eines Bestattermeisters im Betrieb. Bestatter ist seit 2003 ein geregelter Ausbildungsberuf, die Meisterprüfung wurde 2007 eingeführt. Diese Qualifikationen werden auf Anfrage gerne genannt.
  3. Transparente Kostenvoranschläge auf einem Vordruck mit getrennten Positionen für Sargkosten, Friedhofsgebühren, Krematoriumskosten, Honorar des Bestatters und Trauerfeierkosten. Wer nur eine Pauschalsumme nennt, ist nicht zwingend teuer, erschwert aber den Vergleich.

Empfehlenswert ist, mindestens zwei bis drei Kostenvoranschläge einzuholen und diese auf gleicher Leistungsbasis zu vergleichen. Die Friedhofsgebühren der Stadt Oberhausen sind durch die Satzung festgesetzt und bei allen Anbietern identisch — Unterschiede entstehen vor allem bei Sarg- und Urnenmodellen, beim Bestatter-Honorar und bei optionalen Leistungen (Floristik, Trauerredner, Bewirtung). Bei Verträgen zur Bestattungsvorsorge — Sterbegeldversicherung oder Treuhandvertrag — ist besonders auf die rechtliche Absicherung der vorausbezahlten Beträge zu achten. Hinweise dazu liefert auch die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Bestatter-Wahl in Oberhausen — Qualitätskriterien

Eine gesetzliche Pflicht zur Beauftragung eines bestimmten Bestatters besteht nicht. Wer eine Bestattung in Oberhausen organisiert, kann frei wählen — und sollte das auch nutzen, weil die Preisspannen zwischen Bestattungsunternehmen erheblich sind. Sechs Kriterien helfen bei der Auswahl:

Tipp: Notiere Dir vor dem ersten Bestatter-Gespräch die wichtigsten Eckdaten (gewünschte Bestattungsart, Friedhof, Trauerfeier-Wünsche, Budget-Rahmen). Das macht den Vergleich der Angebote belastbarer und schützt vor Aufschlägen für Leistungen, die nicht benötigt werden. Alle Bestattungsformen im Überblick: Bestattungsarten; Kosten-Korridor: Bestattungskosten in Deutschland.

Unverbindliche Anfrage an einen Bestatter in Oberhausen

Diese Anfrage ist ein Vermittlungsangebot und unabhängig vom Transparenz-Partner-Status. Transparenz Partner legen ihre Preisstruktur nach öffentlichen Kriterien offen; Vermittlungspartner können Anfragen erhalten. Ein Bestatter kann beides sein, muss es aber nicht.

Wenn in Deiner Region ein passender Vermittlungspartner verfügbar ist, leiten wir Deine Anfrage weiter. Falls nicht, sagen wir Dir das offen. Es entsteht kein Vertrag, kein Newsletter und kein Verkaufsdruck. Eine mögliche Vermittlungsvergütung betrifft nur weitergeleitete Anfragen — nicht die Aufnahme als Transparenz Partner, nicht die Sichtbarkeit und nicht die Reihenfolge im Verzeichnis.

Wichtig zur Einordnung

Transparenz Partner legt Preisbeispiele nach öffentlichen Kriterien offen — kostenlos, nicht käuflich, kein Qualitätsurteil.

Vermittlungspartner kann auf Wunsch eine Anfrage erhalten — eine Vergütung kann nur hier entstehen.

Redaktionelle Inhalte bleiben unabhängig — kein Anbieter kann Platzierungen oder Empfehlungen kaufen.

Wir leiten Deine Anfrage spamfrei weiter — sofern in Deiner Region ein passender Vermittlungspartner vorhanden ist. Kein automatischer Vertrag, kein Newsletter ohne Einwilligung.

Häufige Fragen zur Bestattung in Oberhausen

Welche Friedhöfe gehören zur Stadt Oberhausen?

Die Stadt Oberhausen verwaltet fünf städtische Friedhöfe: Westfriedhof (Lirich), Nordfriedhof (Königshardt), Ostfriedhof (Osterfeld), Landwehrfriedhof (Styrum) und Alstadener Friedhof. Die Gesamtfläche beträgt rund 65 Hektar. Daneben bestehen zahlreiche konfessionelle Friedhöfe — katholische der Propsteipfarreien St. Clemens und St. Pankratius sowie Friedhöfe der Evangelischen Kirchenkreise — mit eigenen Satzungen.

Was kostet eine Bestattung auf einem Oberhausener Friedhof?

Die Friedhofsgebühren sind in der Friedhofsgebührensatzung der Stadt Oberhausen vom 31.03.2026 (Amtsblatt Nr. 6/2026) festgelegt. Die rechtsverbindlichen Tarifstellen sind auf der Seite der Servicebetriebe Oberhausen (SBO) abrufbar. Hinzu kommen Gebühren für Grabbereitung, Trauerhalle und Grabmal-Genehmigung sowie die Honorare des Bestatters, des Steinmetzen und ggf. des Krematoriums. Die Gesamtkosten in Oberhausen liegen üblicherweise zwischen rund 2.000 € (schlichte Urnenbestattung) und 10.000 € (Erdbestattung mit Trauerfeier und Grabstein) — verbindlich ist die jeweils aktuelle Gebührenanlage.

Wie lang ist die Ruhezeit in Oberhausen?

Die Ruhezeiten sind in § 11 der Friedhofssatzung der Stadt Oberhausen geregelt (aktuelle Fassung vom 31.03.2026; die Systematik ist gegenüber der Vorgängerfassung 18.12.2024 weitgehend unverändert). Nach der Vorgängerfassung galten im Regelfall 25 Jahre für Verstorbene bis zu fünf Jahren und 30 Jahre für Verstorbene über fünf Jahre; mit Ausnahme für den Westfriedhof, den alten Teil des Landwehrfriedhofs und Grabkammersysteme (dort 15 bzw. 20 Jahre). Die Ruhezeit für Aschen lag einheitlich bei 20 Jahren. Für eine verbindliche Auskunft zur aktuellen Fassung sollte die Friedhofssatzung 2026 direkt geprüft oder die Friedhofsverwaltung kontaktiert werden.

Gibt es in Oberhausen anonyme Bestattungen?

Ja. Anonyme Urnenbeisetzungen werden in Oberhausen ausschließlich auf dem Westfriedhof (Lirich) und dem Nordfriedhof (Königshardt) angeboten. Die Trauerfeier kann in der Friedhofskapelle stattfinden; die eigentliche Beisetzung erfolgt zu einem anderen Termin unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Grabstelle wird nicht namentlich gekennzeichnet und Angehörigen auf Nachfrage nicht genannt.

Wie lange dauert es nach dem Tod, bis die Bestattung stattfinden muss?

Nach § 13 Abs. 2 BestG NRW darf eine Erdbestattung frühestens 24 Stunden nach Eintritt des Todes erfolgen. Erdbestattungen und Einäscherungen müssen innerhalb von zehn Tagen durchgeführt sein (§ 13 Abs. 3 BestG NRW). Die Beisetzung der Asche ist innerhalb von sechs Wochen nach Aushändigung der Urne durch das Krematorium vorzunehmen (§ 15 Abs. 5 BestG NRW; Beisetzungsnachweis-Pflicht). Diese Fristen können in Ausnahmefällen — etwa zur Überführung ins Herkunftsland — verlängert werden.

Wo wird der Sterbefall in Oberhausen beurkundet?

Beim Standesamt Oberhausen im Technischen Rathaus, Bahnhofstraße 66, 46145 Oberhausen (Gebäude C, 3. Etage), E-Mail sterbefaelle@oberhausen.de, Telefon 0208 825-2612, -2569 oder -2692. Die PLZ der Bahnhofstraße 66 wird in städtischen Quellen sowohl mit 46145 (Sterkrade) als auch mit 46042 geführt; für den Stadtteil Sterkrade ist 46145 maßgeblich, Postsendungen kommen in beiden Schreibweisen an. Das Standesamt stellt die Sterbeurkunden aus (10 € pro Ausfertigung), die für Renten-, Versicherungs- und Erbangelegenheiten benötigt werden. In der Regel werden die behördlichen Wege vom Bestattungsunternehmen erledigt.

Gibt es ein muslimisches oder griechisch-orthodoxes Grabfeld in Oberhausen?

Ja. Auf den städtischen Friedhöfen Oberhausens sind ein muslimisches und ein griechisch-orthodoxes Grabfeld eingerichtet (das griechisch-orthodoxe Grabfeld ist laut SBO auf dem Westfriedhof angelegt). Welcher Friedhof welches Grabfeld bereithält, klärt die Friedhofsverwaltung im Einzelfall mit den Angehörigen. Kontakt: SBO Servicebetriebe Oberhausen, Daniela Wendel, Zum Eisenhammer 11, 46049 Oberhausen, Tel. 0208 594 7160, sowie über die jeweiligen Vor-Ort-Ansprechpartner der einzelnen Friedhöfe.

Quellen

  1. Bestattungsgesetz Nordrhein-Westfalen (BestG NRW) vom 17.06.2003, zuletzt geändert durch Artikel 71 des Gesetzes vom 01.02.2022 (GV. NRW. S. 122) — recht.nrw.de
  2. Friedhofsgebührensatzung der Stadt Oberhausen vom 31.03.2026 (Amtsblatt Nr. 6 vom 01.04.2026) — Auszug verlinkt über SBO: sbo.oberhausen.de (PDF unter „aktuelle Friedhofsgebühren laut Satzung")
  3. Friedhofssatzung der Stadt Oberhausen vom 31.03.2026 (Amtsblatt Nr. 6 vom 01.04.2026) — Auszug verlinkt über SBO: sbo.oberhausen.de (PDF unter „aktuelle Friedhofssatzung")
  4. Vorgänger-Fassung (Hintergrund): Friedhofsgebührensatzung der Stadt Oberhausen vom 18.12.2024 — Sonderamtsblatt Nr. 15 vom 20.12.2024, S. 253–254 — oberhausen.de (PDF) · Friedhofssatzung 18.12.2024 — oberhausen.de (PDF)
  5. Servicebetriebe Oberhausen (SBO) — Friedhöfe und Verwaltung — sbo.oberhausen.de
  6. Standesamt Oberhausen (Sterbefallbeurkundung) — oberhausen.de — Sterbefallbeurkundung
  7. Friedhofsverwaltung (kommunal) — Stadt Oberhausen — oberhausen.de
  8. Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge — Kriegsgräberstätte Oberhausen-Westfriedhof (2.218 Kriegsopfer; 15 Kriegsgräberstätten im Stadtgebiet) — kriegsgraeberstaetten.volksbund.de
  9. Bund der Steuerzahler NRW — Friedhofsgebühren-Vergleich NRW 2025 — steuerzahler.de
  10. Stadt Oberhausen — Geschichte Oberhausens und Geschichte Sterkrades — oberhausen.de — Stadtarchiv
  11. Aeternitas — Bestatten in Nordrhein-Westfalen (Hintergrund-Übersicht zu Bestattungsfristen, Aschebeisetzung, Sargpflicht) — aeternitas.de

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